„Die Gluten Lüge“ – ursprüngliches und gesundes Brot – Interview mit Felix Münster

Wer ist Felix Münster?
Felix Münster ist Experte für Urgetreide, Gründer von URKORN AUSTRIA und beschäftigt mit den gesundheitlichen sowie ernährungsphysiologischen Vorteilen von alten Getreidesorten gegenüber modernen Hochleistungssorten.

Frustriert von Industrie-Bio und GMOs (Monsanto) nahm er sich während seines Studiums eine Auszeit. Unterwegs auf Bio – und Demeter Bauernhöfen engagierte er sich u.a. bei Projekten der regionalen Nahversorgung sowie dem Aufbau von Permakulturanlagen.

Durch seine tiefen Einblicke in die Landwirtschaft und den verschiedensten Bio-Betrieben gelangte er zu der Erkenntnis, dass Bio nicht gleich Bio ist und schon längst nichts mehr mit dem in der Werbung gezeigten Bild vom romantischen kleinen Bauernhof zu tun hat. Er bezeichnet 90% in Deutschland und 75% in Österreich aller unter dem „EU-Bio- Siegel“ vermarkteten Produkte als „Industrie-Bio“, denen nicht nur der Nachhaltigkeitsaspekt abhanden gekommen ist, sondern auch die Vollwertigkeit der Nährstoffe.

So ist er auch zum Selbstversorger geworden und hat auf einem Teil des Firmengrundstücks einen Gemüsegarten mit u.a. 15 Hochbeeten hinter der Lagerhalle von URKORN AUSTRIA aufgebaut. Er selbst versucht so viel wie möglich bei den Bio- Landwirten ab Hof zu beziehen und die teils zerstörerischen Produktionsketten der Industrie (die u.a. auch die Landwirte knebeln) zu meiden und wieder echte Wertschöpfungsketten zu schaffen.

Im Interview erklärt Felix
- warum Gluten nicht unbedingt unser Feind ist
- was wirklich hinter einigen Lebensmittelunverträglichkeiten steckt
- welche Alternativen es zur glutenfreien Ernährung gibt
- was Ur-Dinkel genau ist – und was ihn vom herkömmlichen Dinkel unterscheidet
- …und das Beste: Felix hat extra für das Interview ein Gewinnspiel mit  hochwertigen Preisen im Wert von über 900 € mitgebracht!
Weitere Infos dazu am Ende des Interviews, oder am Ende dieses Blogartikels.



Interessant ist z.B. dass es immer wieder persönliche Erfahrungsberichte von Weizenallergikern gibt, die von einer Verbesserung bis hin zum völligen Verschwinden der typischen Symptome nach einem Umstieg auf sortenreines Urgetreide sprechen. Selbst Diabetiker berichten von einer Reduktion bis hin zum völligen Einstellen der Insulintherapie.

Aber auch über schöne Begleiterscheinungen wie z.B. eine natürliche Gewichtsreduktion durch die Regulierung des Stoffwechsels nach einer Umstellung auf dieses Supergetreide wird berichtet.

Selbst die Deutsche Zöliakie Gesellschaft (DZG) warnt gesunde Menschen vor dem Verzehr glutenfreier Produkte. Felix erklärt dies mit aktuellen Studien, welche u.a. die Hormesis-Theorie von Paracelsus („Die Dosis macht das Gift“) bestätigen.

Bio-dynamische Landwirtschaft
Getreideanbau als Selbstversorger ist eine Herausforderung, was Felix auf die Idee brachte über Kooperationen alte Sorten von Urgetreidearten ohne Dünger und Spritzmittel möglichst nachhaltig und ökologisch anzubauen. Außerdem wird mit Techniken aus der Permakultur gearbeitet und der Boden nur soviel wie nötig aber auch so wenig wie möglich bearbeitet, so dass sich die natürliche Humusschicht besser aufbauen kann und erhalten bleibt.

Da im Waldviertel in Niederösterreich bereits viele alternativ arbeitende Landwirte selten gewordene alten Sorten anbauen und dieses absolut unbelastete Fleckchen Erde das dichtest mit biologischer Landwirtschaft besiedelte Gebiet Europas (ca. 80% – Tendenz steigend) ist, wundert es einen auch nicht, dass der große Bio-Pionier SONNENTOR oder das größte Samenarchiv für alte Sorten die Arche Noah sich in unmittelbarer Nachbarschaft befinden.

Bio-dynamische Landwirtschaft bedeutet bei URKORN AUSTRIA:
- Sortenvielfalt
- Unabhängigkeit & regionale Wertschöpfung
- Boden- & Klimaschutz (u.a. pflugloser Mischfruchtanbau)
- Lebendige Kreislaufwirtschaft auf Waldviertler Bio-Höfen (Naturschutzgebiet Thayatal)
- Erzeugung von LEBENsmitteln für Körper, Geist und Seele.
- Nachhaltige Arbeitsweise mit möglichst geringem ökologischen Fußabdruck bei jedem Arbeitsschritt.

Der Waldviertler Urgetreide-Pionier: Josef Ehrenberger vom MEIERHOF


Auch wenn alte Sorten gerade ein Comeback feiern, kann URKORN AUSTRIA als ökosoziales Projekt nicht einfach Sorten wie Einkorn und Emmer im Bio-Großhandel einkaufen und verarbeiten, da hier fast ausschließlich nur für die „Industrie-Bio-Produktion“ mit modernen Weizen eingekreuzte Formen von Einkorn und Emmer existieren. So müssen über die nächsten Jahre mit dem Saatgut von Arche Noah und dem Waldviertler Urgetreide-Pionier Josef Ehrenberger vom Meierhof reine alte Sorten vom z.B. schwarzen, braunen oder weißen Emmer aufwendig rekultiviert werden.

Ur-Weizen im Vergleich -  3 Sorten Khorasan Urweizen (Körnerqualität)
KAMUT-Vergleich-3-weisser-Rahmen
Erstmals ist es nach fast zweijähriger Suche und Testphase gelungen, den in unseren Breitengraden eher schwer anzubauende Khorasan Ur-Weizen auch regional im Waldviertel so anzubauen, dass dieser gesund unter den eher rauen klimatischen Bedingungen ausreifen kann und sein volles Nährstoffpotential entwickelt. Dass dies nicht immer so selbstverständlich ist wie man meinen könnte, zeigt das Foto im Vergleich mit KAMUT® Khorasan Markenweizen aus Kanada (links), dem üblichen in Europa angebauten Khorasanweizen (rechts) sowie der überragenden, bald bei URKORN AUSTRIA erhältlichen, Qualität aus dem Waldviertel (Mitte).


Ur-Weizen-R
oggen-Dinkel im Vergleich

Ebenfalls sehr selten aber absolut typisch für die Region ist der Waldstaudenroggen. Im Mittelalter war er das Brotgetreide schlecht hin, wurde aber auch schon von den Kelten angebaut und ist ca. 7.000 Jahre alt. Mit seiner Qualität als Keimling (Sprossen, Roggengras) ist er zudem der ideale Lieferant für B- Vitamine und somit für Veganer eine der besten Alternativen zur Supplementierung mit Vitamin B12 anstelle künstlicher Nahrungsergänzung. 
Ur-Weizen-Roggen-Dinkel-weisser-Rahmen
>>Herstellung und Verwendung von Keimlingen - gratis als PDF herunterladen<<

Weizen trotz Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien?
Anhand Von Probepäckchen hat sich Felix im direkten Austausch mit Allergikern und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten selbst auf die Suche nach den bekömmlichsten alten Dinkelsorten gemacht. Nachdem die Probanden sich ca. ein Jahr problemfrei ernähren konnten entschied er sich die Produkte unter dem Namen „Hildegards Ur-Dinkel“ als Garant für beste Bio-Qualität, vollen Geschmack und einwandfreie Verträglichkeit wie zu Zeiten Hildegards von Bingen anzubieten und der Allgemeinheit wieder zugänglich zu machen. Daher bezieht vor allem diese Zielgruppe (neben Feinschmeckern und Hobbybäckern) die Produkte von URKORN AUSTRIA, weil sie diese sehr gut vertragen werden. 

„Wunderweizen“
Wunderweizen-weisser-Rahmen

Wem diese Vielfalt bereits gefällt, kann sich beiURKORN AUSTRIA in Zukunft auf über 100 alte Sorten aus dem Saatgut von der Arche Noah und dem Waldviertler Urgetreide-Pionier Josef Ehrenberger vom Meierhof freuen. Nächstes Projekt ist der sogenannte Wunderweizen, welcher die Leser vom Buch „Der Urzeit-Code“ mit Sicherheit begeistern dürfte und uns in die Entstehungszeit unserer Erde führt.

Vollkornmehl mit 9-monatiger Haltbarkeit
Besonders erwähnenswert ist laut Felix auch die nachhaltig arbeitenden Waldviertler Bio-Mühle, bei der nicht nur der umweltschonende Betrieb mit Wasserkraft an der Thaya eine bedeutende Rolle spielt, sondern vor allem das einzigartig patentierte Mahlverfahren. Mit dessen Hilfe entsteht wieder ein echtes Vollkornmehl, in dem der wertvolle Getreidekeimling sowie die Randschichten des Korns verbleiben. Gleichzeitig wird durch die schonenden Verarbeitungsweise auch der maximale Erhalt der Nährstoffe und eine Haltbarkeit des gewonnenen Mehls von ca. 9 Monaten erreicht. Solch ein Mehl sucht man heutzutage selbst in Bio-Supermärkten vergebens.

Lecker, bekömmlich und nährstoffreich
Die anschließenden Arbeitsschritte bei der Produktion von Brot und Pasta führten Felix auch wieder auf alternative Wege mit alten, teils schon längst vergessenen Techniken. Inzwischen wird jedes Brot bei URKORN AUSTRIA mit einem sehr aufwendigen und lang andauernden Sauerteigverfahren zubereitet und gebacken, welches eine unglaublich aromatisches Geschmackserlebnis beschert und das Gebäck zu dem deutlich bekömmlicher macht, da beim Prozess der Fermentation auch das Gluten seine Struktur zugunsten von mehr Verträglichkeit wandelt. Auch die Pasta wird sehr schonend mit möglichst wenig Druck und Temperatur über mehrere Tage schonend erzeugt und getrocknet. Sie behält somit vegan in Rohkostqualität viele wichtige sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralien. Der Clou: sie kann auch über Wasserdampf schonend zubereitet (gedünstet) werden.

Zum Herstellen eines gesunden Frischkorngerichts nach Dr. Max Otto Bruker empfiehlt Felix die Salzburger Getreidemühle, welche auch im Gewinnspiel verlost wird.
>> Frischkorngericht nach Dr. Bruker downloaden (PDF) <<

Die richtige Mühle für zu Hause
Leider ist bei den meisten Haushaltsgetreidemühlen die Mahlkammer aus Kunststoff gefertigt ist. Reibung an Plastikteilen und der eventuell entstehende Abrieb im Mehl sollte vermieden werden. Leider sieht der Verbraucher das künstliche Innenleben oft zu spät.

Ebenso weiß heute kaum noch jemand worin der Unterschied zwischen künstlichem Mahlstein und einem in der Natur abgebauten Granitmahlstein besteht. Hier wird der Konsument sehr oft in die Irre geführt und es werden die synthetischen Mahlsteine aus Korund-Keramik, die zum größten Teil aus Aluminiumoxid bestehen, als sozusagen „natürliche“ Steine bezeichnet.

Nach den Recherchen von Felix Münster sind die Salzburger Getreidemühlen die einzigen Mühlenbauer, die sich noch die Arbeit machen und Natursteine für Haushaltsgetreidemühlen bearbeiten und einbauen. Die Vorteile eines Natursteines in Bezug auf Haltbarkeit, Langlebigkeit, Schutz der Zähne, geringerer Abrieb im Mehl, sowie die Energetik haben Felix sehr beeindruckt. Vollends überzeugte ihn aber die Feinheit, Luftigkeit und Backfreudigkeit des Mehles. 

Interesse an / Fragen zu einer Getreidemühle?
Felix Münster steht gerne für ein unabhängiges Beratungsgespräch zur Verfügung und kann die Mühlen zu Sonderkonditionen anbieten.
Tel.: 0043 664 822 40 65

Großes Gewinnspiel
Und jetzt wird es spannend:
Ihr habt hier jetzt die Möglichkeit, eine dieser Getreidemühlen zu gewinnen! Denn Felix hat exklusiv für dieses Interview einige sehr hochwertige Preise mitgebracht.

Gewinne-1-2-3- Der 1.  Preis ist eine Salzburger Getreidemühle MT5 im Wert von 663 €
- Der 2. Preis ist ein Salzburger Flockenmeister(Flockenquetsche) im Wert von 172 €
- Der 3. Preis ist ein Urgetreide Paket im Wert von 70 €

Um beim Gewinnspiel dabei zu sein, schreibt einfach bis zum 21.09.2016 einen Kommentar unter diesen Blogartikel – oder auf dem Beitrag zu diesem Gewinnspiel auf facebook.com/urkorn
Die Gewinner werden dann unter allen Kommentaren ausgelost und per E-Mail bzw. Facebook benachrichtig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Keiner geht leer aus
Damit hier keiner leer ausgeht, hat Felix für alle GuenUndGesund.de Leser ein besonderes Angebot (solange der Vorrat reicht):
Zu jeder Bestellung bei URKORN AUSTRIA über >> diesen Link << mit einem Warenkorbwert von min. 25 EUR bekommt ihr gratis:

  • 1 kg Ur-Roggen Korn (LYTA/Waldstaude)   oder
  • 1 kg Ur-Roggen Mehl (LYTA/Waldstaude) dazu.

 

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Die Auswahl könnt ihr im Shop am Ende eures Bestellvorgangs treffen.
Herzlichen Dank an Felix Münster und weiter alles Gute & viel Erfolg für Deine tolle Arbeit!

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Die Gewinner sind ausgelost und die Aktion beendet! Kein Grund traurig zu seinabonniere doch einfach den URKORN AUSTRIA Newsletter um in Zukunft keine weitere Aktion oder Angebote zu verpassen. (Kleiner Tipp: ein "Gefällt mir" auf Facebook oder ein Abo auf YouTube lohnt sich immer, weil hier auch ab und zu gesonderte Aktionen laufen ;-) )

Herzlichen Glückwunsch an:
1. Preis: Diana R. (Salzburger Getreidemühle)

2. Preis: Sebastian R. (Salzburger Flockenmeister)
3. Preis: Cornelia Z. (Urgetreide Paket)

Wir wünschen viel Freude und genussvolle Mahlzeiten mit den zubereiteten Köstlichkeiten. Vielen Dank auch für die freundliche Unterstützung durch Salzburger Getreidemühlen!


Wenn Ihr Felix und sein Netzwerk beim Aufbau des Urgetreideprojektes unterstützen wollt, könnt ihr das natürlich auch ganz einfach mit dem Teilen dieses Videos oder der informativen Beiträge auf ihren Social-Media-Kanälen tun:

www.facebook.com/urkorn
www.youtube.com/c/UrkornOrg

Die Inhalte auf diesen Seiten sind als zusätzliche Gesundheitsinformationen zu betrachten und ersetzen keine medizinischen Ratschläge von Ärzten oder Therapeuten.

Dieser Beitrag ist im Original auf GruenUndGesund.de erschienen.
Ein herzliches Dankeschön geht an Andreas Paffrath für die Unterstützung unseres Projektes!

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